Jury 2018

Home/Jury 2018

Aus den Einreichungen des 18. Fotomarathon Berlin werden folgende Jurymitglieder die besten Serien auswählen – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, dass sie sich die Zeit dafür nehmen.

 

Edith-Maria Balk

© Edith-Maria Balk

Edith Maria Balk lebt und arbeitet in Berlin und ist freiberuflich als Kommunikationsdesignerin, künstlerische Fotografin und Lehrbeauftragte tätig. Sie nahm 1998 am ersten Berliner Fotomarathon teil, gewann den ersten Preis, lernte in Folge die Veranstalter und ihren jetzigen Mann kennen. Wegen Parteilichkeit war eine weitere Teilnahme am FM nicht möglich und so wechselte sie in das Veranstaltungsteam und kümmerte sich bis 2006 um die Eventorganisation. Da sie die Teilnahme am Fotomarathon vermisst hat, hat sie als Ausgleich am Fotomarathon in Dänemark teilgenommen und dort 2002 den zweiten Platz belegt. Sie kennt somit den Fotomarathon aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und freut sich, dass die Grundidee des FM so erfolgreich weitergetragen wird. „Ich kenne zum Beispiel Kopenhagen nur aus den Zeiten des FM; damals ging der Fotomarathon noch 24 Stunden. Pro Stunde also ein Bild mit einem 24er Analogfilm. Eine Stadt unter diesen Bedingungen zu erleben und fotografisch zu begleiten ist unglaublich spannend. Klar, man könnte auch allein losziehen … aber der Eventcharakter, das gemeinsame fotografische Arbeiten an vorgegebenen Themen verbindet und den Austausch mit den TeilnehmerInnen während der Veranstaltung und während der Ausstellung habe ich immer als etwas ganz Besonderes erlebt.“ 

 www.edma.info

 

Zur Fotografie kam Dr. Christina Rosnersky mit knapp acht Jahren, als sie sich ihre erste einfache Sucherkamera kaufte. 

© Dr. Christina Rosnersky

Danach hat sie die Fotografie nie wieder losgelassen. In einem halbjährlichen Praktikum nach dem Abitur in der Herstellungsabteilung eines Verlages merkte sie schnell, dass sie die Theorie und historischen Hintergründe noch mehr als die reine Praxis faszinierten. Der Entschluss zum Studium der Kunstgeschichte stand fest. Während des Studiums und danach arbeitete Dr. Christina Rosnersky als Kuratorin, freie Fotografin und Fotojournalistin.

Als Journalistin veröffentlichte Christina Rosnersky ihre Fotos in Fachzeitschriften, lieferte Fototitelbilder für Fachzeitschriften und Events, bebilderte stets ihre Artikel mit eigenen Fotos wie auf den Webseiten der Bundesregierung und diversen Kulturwebseiten. Hier flossen ihre jahrelangen Erfahrungen aus den Text- und Bildredaktionen ein, die ihr später auch als PR-Beraterin zugute kamen. In verschiedenen Galerien und Stiftungen in Köln, Bonn und Berlin, u.a. mit Schwerpunkt Fotografie baute sie ihr Netzwerk zur Kunst- und Fotoszene stets weiter aus. Über 20 Jahre konnte sie als Kulturmanagerin durch viele Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Kulturfestivals als Kuratorin, Initiatorin und Koordinatorin überzeugen.

 
 

 

© Alexander Steffen

Alexander Steffen (*1967) geboren und aufgewachsen in West-Berlin. Politik-Studium an der Freien Universität Berlin. Ausbildung im Fotoverlag Dirk Nishen am Tempelhofer Berg und in London. Nach dem Mauerfall unterwegs in den Techno Clubs und Ruinen von Berlins neuer Mitte. Von 1999 bis 2005 Betreiber der Galerie und Agentur transition in Kreuzberg. Seit 2005 Mitarbeiter der Berlinale. 2009 Beginn des Fotoprojekts Vanishing Berlin. Seitdem regelmäßige Ausstellungen. 2016 Veröffentlichung des Fotobuchs „Vanishing Berlin – Dokumente des Übergangs. Fotografien 2009-2016“ (ISBN 978-3-00-056040-8).  

 

© Philipp Boß

Philipp Boß ist Sieger des Fotomarathons 2017. Er fotografiert schon lange und teilt das Hobby mit seinem Vater, mit dem er auch schon des öfteren beim Fotomarathon mitgemacht hat. Er fotografiert mit einer Lumix G1. Außerdem ist er aktiver User beim internationalen Forum für urbane Fotografie „Skyscraperpage“ mit 135.000 Betrachtern. Wir freuen uns, einen so erfahrenen Fotomarathon-Teilnehmer in der Jury begrüßen zu können. Im richtigen Leben arbeitet Philipp als Berufsberater. Gelegentlich thematisiert er mit den Jugendlichen auch den Beruf des Fotografen.  

Dr. Stefan Wolle

     © Dr. Stefan Wolle

 
Dr. Stefan Wolle, geb. 1950, Studium der Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin; 1972 Relegation aus politischen Gründen, Arbeit in einem Produktionsbetrieb, 1976-89 Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften der DDR, 1989/90 Stasi-Auflösung, seit 2002 Mitarbeiter im Forschungsverbund SED-Staat der FU Berlin und seit 2006 Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zur DDR-Geschichte (u.a. „Die heile Welt der Diktatur) und betreute mehrere Fotoausstellungen der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (zuletzt „Voll der Osten“ mit Bildern von Harald Hauswald.