2014: Die Stadt ist voller Gegensätze

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Die Stadt ist voller Gegensätze

Der Fotomarathon 2014 stand unter dem Motto/Oberthema „Die Stadt ist voller Gegensätze!“. Berlin ist eine großartige und vielfältige Stadt der Gegensätze. Wir lieben sie! Geh auf Entdeckungsreise und zeige all diese Widersprüche auf kreative Weise in Deiner Serie. Wie auch schon im letzten Jahr brauchten nur 12 Motive in 12 Stunden umgesetzt werden. Im folgenden nun, für alle die nicht dabei waren, oder sich noch einmal daran erinnern wollen, die vollständige Liste der 12 Themen des Jahres 2014.

Startpunkt: Magazin der Heeresbäckerei, Kreuzberg
1. Arm aber sexy
2. Sexy aber dezent
3. Dezent aber ein Traumtänzer
4. Ein Traumtänzer aber gut bürgerlich

1. Station: Arminius Markthalle, Moabit
5. Gut bürgerlich, aber spannend
6. Spannend, aber alltäglich
7. Alltäglich, aber berühmt
8. Berühmt, aber zu spät

2. Station: Mauersegler, Prenzlauer Berg
9. Zu spät, aber innovativ
10. Innovativ, aber zu teuer
11. Zu teuer, aber schwer verliebt
12. Schwer verliebt, aber unentschieden

Endstation: Freibad Weissensee, Weissensee

Download 2014 Themenzettel

Internationaler Sektion:

Lüttich – Sao Paulo – Shenyan

2014 Sieger

Platz 1: Lena van Ginkel – alle Bilder auf die Fotogalerie zu sehen.
Platz 2: Henning Czujack
Platz 3: Frank Kress
Platz 4: Lili Bombei
Platz 5: Stefanie Worm
Platz 6: Sonja Zelko
Platz 7: Klaus Bombei
Platz 8: Bernd Neumeier
Platz 9: Katharina Junker
Platz 10: Christian Kretke

Analog:

Platz 1: Frank Kress
Platz 2: Klaus Bombei
Platz 3: Christian Kretke
Publikumspreis:

Ausstellung

2014 Ausstellung Heeresbäckerei

Ausstellung 2014: Magazin in der Heeresbäckerei

Ausstellung 2014: Magazin in der Heeresbäckerei

Das Besondere am Fotomarathon in Berlin ist, dass alle, aber auch wirklich alle Serien, die beim Fotomarathon entstehen, ein paar Wochen später in einer großen Ausstellung gezeigt werden. Eine einzigartige Schau, die das dynamische Leben auf Berlins Straßen an einem Sommertag einfängt. Du als Teilnehmer hast endlich die Möglichkeit, Freunden, Verwandten und Bekannten zu zeigen, wie viel kreatives Potenzial in Dir steckt! Und bei der Wahl des Publikumssiegers können sie gleich für Deine Serie stimmen. Mitte Juni tagt die unabhängige Jury, die bei der Ausstellung die zehn glücklichen Sieger bekannt geben wird.

Öffnungszeiten

Samstag 13:00-21:00 Uhr, Preisverleihung 18:00 Uhr
Sonntag 13:00-18:00 Uhr. Nach 18.00 dürfen die Fotoserien abgeholt werden.

Eintrittspreis: 4 EUR, Ermäßigt 3 EUR

Fotomarathon-Teilnehmer haben freien Eintritt bei Vorlage ihrer Startnummer.

galerie

2014 Jurysitzung

2014 Jury

Aus den Einreichungen des 14. Fotomarathon Berlin haben folgende Jurymitglieder die zehn besten Serien ausgewählt – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, dass sie sich die Zeit dafür genommen haben.


Gerhard Metzschker

Sein Leben in und mit der Fotografie begann als Hochschulstudent in Dresden in den späten 50ern. Als Gründer des Fotoklub für Diafotografie, später Colorclub Berlin genannt, ist Gerhard Metzschker seit Jahrzehnten mit vielfältigsten nationalen und internationalen Fotowettbewerben insbesondere auch als Juror beschäftigt. Seit 1990 konzentriert er sich auf die Gestaltung von Aufsichtsbildern mit Orientierung auf thematische Projekte wie z.B. „Moments of Jazz“. Als Jazzfotograf ist er zum Riverboat-Jazzfestival in Dänemark und bei anderen Veranstaltern akkreditiert. Im jetzigen Colorclub Berlin-Treptow, den er noch immer leitet, werden jährlich neue Bildkollektionen kreiert. Einige davon wurden in den vergangenen Jahren mehrfach in Ausstellungen zum „Monat der Europäischen Fotografie“ in Italien präsentiert. 2013 stellte sich der Klub schließlich in der Fotogalerie am Helsingforser Platz zum 50-jährigen Klubjubiläum mit der 66. Ausstellung mit 100 Bildern einem großen Publikum vor.


Robert Máté

Seine fotografische Laufbahn begann in Ungarn bei der Redaktion des Wirtschaftsmagazins „hvg“. Neben der Pressefotografie hat Robert Máté in den vergangenen 12 Jahren auch viele Events und politische Konferenzen fotografiert. Seit 2007 betreibt er go4foto, einen Fototouranbieter mit ausgefallenen Themen. In einer Zeit, in der jedes Geheimnis gelüftet zu sein scheint, Orte gerne auf bloße GPS-Daten reduziert werden, und das menschliche Auge ständig Unmengen an optischen Informationen verarbeiten muss, bietet die Fotografie noch Geheimnisse, Momente des Innehaltens und den Raum, den man mit seiner Vorstellungskraft noch selbst ausfüllen kann.


Christoph Kunst

Gezeichnet hat er schon seit er denken kann. Früh kam auch die Begeisterung für Architektur, was Christoph Kunst dann auch unbedingt studieren musste. Zu diesem Zweck ist er dann nach Berlin gezogen. Während seines Architekturstudiums hat er schon gemerkt, das ihm die Darstellung mehr liegt als das Bauen an sich. Da er immer selbstständig arbeiten wollte und Architektur grade in Deutschland schwer umzusetzen ist, ist er wieder beim Stift gelandet, den er nie ganz aus den Augen verloren hatte. Nun ist er seit einigen Jahren als freischaffender Künstler und Illustrator in Berlin tätig. Christoph Kunst fotografiert im Zusammenhang mit seiner Arbeit, um es dann in seinen Illustrationen einfließen zu lassen. Als Vorlage und als Inspiration. Details sind ihm wichtig, teils wenn sie bewusst genau dargestellt sind, oder bewusst verändert werden.


Teresa Heilen

Teresa ist 27 Jahre alt, Lehramtsreferendarin, und kommt aus Berlin. Im letzten Jahr hat sie zum ersten Mal am Fotomarathon teilgenommen und den 2. Platz belegt. Sie hat in ihrer Reihe umzusetzen versucht, worin für sie die Idee des Fotomarathons besteht: eine Reise der Momentaufnahmen bei der die kleinen und großen Eigentümlichkeiten mit einem Augenzwinkern künstlerisch dargestellt werden. Zur Fotografie ist Teresa durch ihr Kunststudium gekommen und hat durch experimentelles Arbeiten in der Dunkelkammer und durch das Studium der Fotogeschichte ihre Liebe zu diesen Medien entdeckt. Als Jurymitglied freut sie sich auf die kreativen Ideen der Teilnehmer und die jeweilige Verbindung mit den photographischen Techniken.


Mustafah Abdulaziz

Er ist ein amerikanischer Dokumentarfotograph, geboren in New York, der an einem Langzeitprojekt zum Thema „Wasser“ rund um den Globus arbeitet. Während Mustafah Abdulaziz für das Wall Street Journal als ihr erster Vertragsfotograph arbeitete, erkundete er die Haupt- und Nebenstraßen der USA in einem Projekt namens „Memory Loss“, das als ein erster Schritt seiner Richtung fort vom Fotojournalismus und hin zum dokumentarischen Erzählen verstanden werden kann. Seine Arbeiten wurden in der New York Times, Newsweek, Le Monde, The Guardian und anderswo veröffentlicht. Im Jahre 2012 wurde er als einer von PDN’s „30 Ermerging Photographers to Watcht“ ausgezeichnet, und eine erhielt eine weitere Auszeichnung als „Deeper Perspective Photographer of the Year“ bei den Lucie Awards. Er führt sein bisheriges 5 Jahresprojekt „Wasser“ mit Hilfe von Partnerschaften mit verschiedenen Organisationen, Non-Profits und NGOs fort.

Ein besonderes Dankeschön geht an die PHORMS Schule (Campus Mitte) für das Zurverfügungstellen der Räumlichkeiten für die Bildauswahl.

2014 Team

Jens Bleiholder, Jenny Wrede, Siegfried Kürschner, Tita Kessari, Andrea Figari, Henning Czujack

2014 Mini Fotomarathon

Diese abgeschwächte Variante des großen Fotomarathons ist für all diejenigen gedacht, die sich zum ersten Mal dieser Herausforderung stellen wollen, sich aber noch nicht über die volle Distanz trauen. Aber auch für all die begeisterten Teilnehmer, die einfach nicht bis zum nächsten Jahr warten wollen. Neben fotografischer Höchstleistung fordert der Fotomarathon dazu heraus, die Stadt aus einem neuen “Blickwinkel” heraus zu betrachten. Wer will, kann auch aktiv gestalten: Passanten werden zu Statisten, Freunde zu Requisiteuren und der Begleiter zum Assistenten.

Als Besonderheit haben wir auch einen Jugend-Mini-Fotomarathon für Jugendliche und Kinder angeboten.

Der Mini-Fotomarathon Berlin fand 2ß14 am Samstag, den 15. November 2014 statt. Es ging darum 6 Bilder in 5 Stunden umzusetzen. Los ging es um 13 Uhr in der Galerie LUXAD, Mommsenstraße 42, 10629 Berlin.

Startlocation: LUXAD Galerie

Endlocation: Kletterhalle, Oberschöneweide

Sieger:

Mini-Fotomarathon:

Jugendfotomarathon: Svenja

Berlin – Eine Stadt, die nie still liegt

(c) Florian Fischer - Irrwege

(c) Florian Fischer – Irrwege

Wie auch schon im Jahr 2012 veranstaltet der Fotomarathon Berlin im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie eine Ausstellung. Diese findet in diesem Jahr bei unserem Partner LUXAD in der Mommsenstraße 42, 10629 Berlin statt. Gezeigt werden einige ausgewählte Fotos des diesjährigen Fotomarathons. Kommt alle vorbei und schaut euch an, wie vielfältig Berlin ist.

Was? Ausstellung „Perpetuum Mobile“
Wo? LUXAD in der Mommsenstraße 42, 10629 Berlin
Wann? Vom 24. Oktober bis 15. November

Eine Vernissage findet am 24. Oktober statt, von 19-21 Uhr mit Getränken. Die Ausstellung schliesst mit einer kleinen Finnissage unmittelbar vor derm Start des diesjährigen Mini-Fotomarathons am 15. November.

Aus dem Katalog zur Ausstellung:

Berlin – Eine Stadt, die nie still liegt
Teilnehmer/innen des Fotomarathons | Participants in the Photo Marathon

Berlin: ein Perpetuum Mobile durch und durch. Stetig in Bewegung und voller Energie steht diese Stadt niemals still. Seit 1998 hält der Fotomarathon den sicht- oder fühlbaren sozialen Wandel Berlins in Fotografien fest. Krise und Konflikt, Tradition und Ritual, Verfall und Gentrifizierung finden sich in den Bildern wieder. Berliner Ureinwohner/innen als auch „global tribes“ beherrschen die urbane Schaubühne. Wir werden Fotos ausstellen, die während des Fotomarathons Berlin am 14. Juni 2014 entstanden sind. An diesem Tag haben über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 12 individuelle Themen unter dem gemeinsamen Motto „Die Stadt ist voller Gegensätze“ innerhalb von 12 Stunden fotografisch umgesetzt. Der Berliner Fotomarathon kooperierte zudem mit Fotografinnen und Fotografen in Shenyang, São Paulo, Wien und Lüttich, die ebenfalls ihr eigenes urbanes Perpetuum Mobile interpretierten. Eine Auswahl dessen wird in Berlin ausgestellt werden. Um auch den Festivalbesucher/innen eine Gelegenheit zu bieten, diese ständige Bewegung der Stadt in Bildern festzuhalten, organisieren wir am 15. November 2014 einen Mini-Fotomarathon (vier Stunden, sechs Themen). Alle Fotos werden als Diashow nach dem Mini-Fotomarathon gezeigt werden.

Eine Veranstaltung im Rahmen des:

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