Der Masterstudiengang “Bühnenbild_Szenischer Raum” der Technischen Universität Berlin stellt sich vor und erklärt wie die Ausstellung konzipiert wurde.

“Bei unserer ersten Begehung zeigte sich das Stattbad Wedding auf Anhieb als ein inspirierender Ort. Diese Atmosphäre aus Geschichte und Eigenleben wollten wir bei der Umsetzung der Ausstellung unbedingt beibehalten. Wir stellten uns der Aufgabe, die Bilderstrecken des Fotomarathon rhythmisch im Raum zu inszenieren und gleichzeitig einen mystisch anmutenden Ort zu schaffen, der das diesjährige Thema zum Marathon aufgreift.

Von Anfang an war klar, dass das ehemalige Schwimmbecken, mit seiner widersprüchlichen Magie, der ideale Ort ist, um die Besucher auf eine spannende Bilderreise zu schicken. Wir experimentierten mit transparenten Folien, brachten Licht und Nebel mit ins Spiel, hängten die Fotos wie eben aus dem Entwicklungsbad genommen im Becken auf, ließen den Raum dunkel werden und brachten ihn mit Klängen zum Schwingen.

So entstand eine skulpturale Installation mit Entdeckungscharakter, in deren Zentrum der fotografische Marathon durch Berlin steht. Umgeben von raumgreifenden Licht- und Materialinszenierungen die im Spiel mit Transparenz und Verhüllung immer wieder spannende Perspektiven freigeben und emotionale Begegnungen schaffen.”